Inventario dei ritrovamenti monetali svizzeri
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Novità

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Vortrag – Numismatischer Verein Innerschweiz

Rahel C. Ackermann: «Münzkunst und Pfusch im Schloss Haldenstein GR»
Ort: Historisches Museum Luzern, Atelier
Zeit: Montag, den 21. März 2011, 19.00 Uhr

Das IFS an den Römertagen in Augst (28.-29. August 2010)

Auf dem Forum gleich neben dem Münzenprägen war der Stand des IFS zu finden. Während zwei Tagen (28.–29. August 2010) wurde zu allen möglichen Fragen zu Münzen und Münzfunden Auskunft erteilt. Diese Dienstleistung wurde auch eifrig genutzt.

Nachdem das IFS im letzten Jahr wegen des Internationalen Numismatischen Kongresses in Glasgow durch Abwesenheit glänzte, waren wir in diesem Jahr wieder mit einem Stand auf dem Forum gleich neben dem Münzenprägen zu finden. Reges Interesse fanden in diesem Jahr einige Originalmünzen, an denen häufige Fragen anschaulich erklärt werden konnten.

Der Stand des IFS an den Römertagen 2010 in Augst.
Der Stand des IFS an den Römertagen 2010 in Augst.

Ganz besonderes Highlight war jedoch unser Gast Matthias Brüstle, der an unserem Stand live einen Münzstempel schnitt und den Besuchern die antiken Techniken erklärte.

Intensiv nutzten die Besucher auch die Gelegenheit, ihr Wissen um die Münzen spielerisch zu erkunden: Vor Ort konnten sie das IFS-Spiel aus der Reihe Anno Domini ausprobieren.

Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow.

Numismatische Tage Schweiz 2010 in Solothurn

Die Numismatischen Tage Schweiz 2010 fanden am 12. Juni auf Schloss Blumenstein in Solothurn statt. Organisiert wurde die Tagung von der Schweizerischen Numismatischen Gesellschaft (SNG/SSN) und dem Circulus Numismaticus Solodorensis (CNS). Nach der Generalversammlung der SNG/SSN und der Begrüssung der Teilnehmer durch Regierungsrat Klaus Fischer, Eduard Tschachtli für den CNS und Hortensia von Roten für die SNG/SSN konnte die Vortragsreihe beginnen.

Marianne Schneitter führte in «Solothurn als Residenzstadt der französischen Ambassade» dem Plenum einen Bilderreigen durch die Jahrhunderte vor Augen und wies auf bekannte und verborgene Schätze. Carol Nater zeigte in «Solothurner Patriziat und fremde Dienste», dass die bedeutenden Familien der Stadt, die im Söldnerwesen tätig waren, gut lokal verankert waren. Zudem verfügten sie über eine überregionale/internationale Vernetzung. Zur Koordination der Tätigkeiten in Solothurn kamen oft die Patrizier-Frauen zum Einsatz, während ihre Männer im Ausland weilten. Beatrice Schärli wies in «Papstmedaillen in Solothurner Sammlungen» auf die äusserst reiche Bilder- und Motivwelt auf Medaillen hin, die zum Teil in qualitätvoller Manier hergestellt wurden. Papstmedaillen waren ein besonderes Geschenk an Solothurner Bürger, mit dem man sich gerne schmückte, wie dies manche Bilder im Vortragssaal eindrücklich zeigten.

Den Abschluss der Vortragsreihe vor dem Mittagessen bildeten Dr. Ulrich Kleins Ausführungen zu einem Münzschatz, der 1762 beim Einsturz des gotischen Spitzturms der Kirche St. Ursus gefunden worden war. Ulrich Klein war an der Generalversammlung der SNG/SSN zum Ehrenmitglied ernannt worden und bedankte sich mit seinen Ausführungen zu diesem hochmittelalterlichen Fund, der bis auf wenige Exemplare verstreut wurde. Das ausgezeichnete Mittagsbuffet wurde im Schlosshof serviert, wo man mit einem Happen und Glas in der Hand angeregt weiterdiskutieren konnte.

Am Nachmittag setzte Dr. Suzanne Frey-Kupper die Vortragsreihe mit «Fundmünzen aus dem Kt. Solothurn; Neufunde, Glanzlichter und Kontexte» fort. Die zahlreichen Solothurner Funde von der Antike bis zur Neuzeit belegen die Bedeutung des Ortes; sie konzentrieren sich besonders in der Gegend um den Hafen. Dr. Michael Matzke befasste sich in seinem Referat «Die Frühzeit der Solothurner Münzprägung» mit den Anfängen der Solothurner Prägetätigkeit. Anhand von Machart und Stil weist er die Denare mit der Aufschrift SALO/MON, die unter Ludwig IV. dem Kind um 899–911 entstanden waren, nach Solothurn. Er sieht in diesem Schriftzug nicht den Konstanzer Bischof Salomon, sondern einen Hinweis auf die Münzstätte Solothurn und deutet die Legende als «Salodurum Moneta».

Rahel Ackermann und Daniel Schmutz gingen in «Anmerkungen zu Johann Meiger, Münzmeister zu Solothurn» schriftlichen Hinweisen des beginnenden 14. Jahrhunderts aus Freiburg i. Br. nach, welche einen Münzmeister mit diesem Namen aus Solothurn nennen. Zur selben Zeit gibt es in Bern und Solothurn schriftliche Nennungen von Personen mit Namen Johannes Monetarius bzw. Johannes Münzer. Es wird aber nicht ganz klar, ob es sich um eine oder mehrere (verwandte) Personen handelt. Auch bleibt offen, wann es sich bei der Bezeichnung «Münzer» oder «Monetarius» um eine Berufsbezeichnung handelt und wann bereits um einen Geschlechtsnamen. Jean-Paul Divo sprach zu «Botschafter Paulmy und die Solothurner Medaille auf die Geburt des Herzogs von Burgund». Der französische Botschafter in Solothurn, Marquis de Paulmy, liess zu Ehren des französischen Thronfolgers Medaillen herstellen, die ausgewählten Personen geschenkt wurden. Den letzten Vortrag hielt Jürg Nussbaumer zu «Der Solothurner Bildhauer Hermann Peter und die Numismatik». Hermann Peter war ein bedeutender Bildhauer und Skulpteur, dessen Werke an verschiedenen Orten (Le Locle, Fribourg und v.a. Solothurn) noch heute bewundert werden können. Der Auftrag des Adalbert Ferdinand Berengar, Prinz von Preussen (1884–1948), eine Medaille zu entwerfen, führte zur einzigen Medaillenarbeit Peters, welche in Berlin auf grosse Bewunderung stossen sollte.

Nach dem Abschluss der Vortragsreihe führte Dr. Erich Weber, Konservator des Museums Blumenstein, durch den Kulturgüterschutzraum «Fegetz» und zeigte, wie eine Institution mit wenigen Mitteln, aber viel Engagement und guten Ideen, Lösungen zur Lagerung von Kulturgut findet. Nach einem Spaziergang zur St. Ursen-Kathedrale machte Marianne Schneitter eine Führung durch die Stadt zum Thema «Das Geld liegt auf der Strasse». Besichtigt wurden u.a. die bekannten Standorte der alten Münzstätten. Nach einem Aperitif vor der ehemaligen französischen Ambassade ging es dann weiter zum ausgiebigen Abendessen im Roten Turm, das den Abschluss der Tagung bildete.

Für den rundum gelungenen Anlass gebührt den Organisatoren, vor allem den Personen vor Ort, ein grosses Dankeschön.

Vorschau: Die Numismatischen Tage 2011 finden im Juni 2011 in Sitten statt.

Besuchen Sie die Homepage der SNG/SSN, wo Sie zahlreiche Fotoimpressionen der Tagung finden.

Wieder entdeckt: Glanzlichter aus der Sammlung

Fredy Bühler: «Der geprägte Fridolin»
Mittwoch, 18. August 2010, 20.15 Uhr
Museum des Landes Glarus, Freulerpalast Näfels

Anfangs des 17. Jahrhunderts wurden im Land Glarus erstmals Münzen geprägt. Die meisten dieser Schillinge sind nicht datiert. Einige wenige jedoch tragen die Jahreszahl 1610. Zweihundert Jahre später – zwischen 1806 und 1814 – erfolgte die zweite Prägung von Glarner Münzen. 1847 wurde anlässlich des Eidgenössischen Schützenfestes, welches in Glarus stattfand, ein Taler zu 40 Batzen geprägt. Münzen sind kleine Kunstwerke, die von der Zeit, in der sie entstanden sind, beeinflusst wurden. So erstaunt es nicht, dass der Fridolin den Weg auf die Münzen gefunden hat.

Der Referent Fredy Bühler-Zimmermann, Präsident des Historischen Vereins des Kantons Glarus, stellt ausgewählte Münzen, Medaillen und Schulprämien aus vier Jahrhunderten anhand von grossformatigen Projektionen und im Original vor.

Das IFS am Römertag Vindonissa in Brugg

Der 2. Mai 2010 war ein kühler, verregneter Sonntag. Dennoch fanden über 4’000 Besucher – darunter zahlreiche Kinder – den Weg an den 9. Römertag Vindonissa im und um das Vindonissa-Museum in Brugg. Wie auch in den vergangenen Jahren war der Stand des IFS vor dem Museum unübersehbar. Gross und Klein informierten sich über das römische Geldwesen sowie über Münzen und Geldgeschichte quer durch die Zeit. Einige besonders Wasserfeste trotzten dem Dauerregen bei einer Runde «ANNO DOMINI – Münzen», dem IFS-Spiel.

Der Stand des IFS an den Römertagen 2010 in Brugg.
Der Stand des IFS an den Römertagen 2010 in Brugg.

Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow.

Sechstes internationales Kolloquium der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF) in Genf vom 5. bis 7. März 2010

«Kontext und Kontextualisierung von Fundmünzen» standen im Zentrum dieser Tagung. In 18 Vorträgen stellten Forscher aus acht Ländern ihre fachübergreifende Arbeitsweise vor. Dabei wurde deutlich, dass die Zukunft der Fundmünzen-Numismatik verstärkt in der Zusammenarbeit der einzelnen an einer Grabungauswertung beteiligten Diszpilinen liegt. Denn nur auf diesem Wege können weiterreichende Fragestellungen zu Umlaufgebiet und -dauer, Funktion, Chronologie, sozialen Aspekten u.a.m. formuliert werden. Der diachrone Ansatz des Kolloquiums zeigte darüber hinaus, dass die vorgestellten Modelle mit Modifikationen über Epochengrenzen hinweg Anwendung finden können.

Weitere Informationen zu den Vorträgen und zur Zielsetzung des Kolloquiums finden sich auf der Homepage der SAF.

Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow.

Numismatische Tage Schweiz 2010

Solothurn, 12. Juni 2010
Schloss Blumenstein/Museum Blumenstein
Blumensteinweg 12, 4500 Solothurn

Die Schweizerische Numismatische Gesellschaft (SNG/SSN) und der Circulus Numismaticus Solodorensis (CNS) freuen sich, die Mitglieder beider Gesellschaften und alle weiteren Freunde der Numismatik nach Solothurn einzuladen.

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 22. Mai 2010.

Einen Flyer inklusive Anmeldeformular gibt es als PDF.

Sechstes internationales Kolloquium der SAF

Thema: Kontexte und Kontexualisierung von Fundmünzen
Datum: 5.–7. März 2010
Ort: Musée d’Art et d’Histoire, 2, rue Charles-Galland, CH-1211 Genève

Das sechste internationale Kolloquium der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF) findet vom 5. bis 7. März 2010 in Genf statt. In 18 Vorträgen werden namhafte Forscherinnen und Forscher aus zahlreichen Ländern Europas ihre bisher weitgehend unveröffentlichten Ergebnisse zu Münzen aus archäologischen Kontexten präsentieren bzw. Methoden aufzeigen, wie die verschiedenen Funktionen von Münzen beschrieben werden können. Die Vorträge umfassen alle Perioden der Münzprägung, von den Kelten und der römischen Republik bis in die Neuzeit sowie Gebiete von Italien bis Nordeuropa.

Anmeldung (bis 31. Januar): saf@archaeologie-schweiz.ch

Numismatische Tage Frankreich-Schweiz 2009

Die Numismatischen Tage 2009 fanden in Zusammenarbeit mit der Société Française de numismatique (SFN) vom 5.–7. Juni 2009 in Dijon, Frankreich statt. Mit fast 90 Personen war die Tagung sehr gut besucht, über ein Viertel davon reiste aus der Schweiz an. Es wurde ein reiches Vortragsprogramm zur keltischen und römischen wie auch zur mittelalterlichen und neuzeitlichen Numismatik geboten; insgesamt 18 Vorträge, davon sieben von Schweizer Seite. Die Vorträge gewährten Einblicke an welchen Themen und mit welchen Methoden zur Zeit in Frankreich und der Schweiz gearbeitet wird.

Abb. 01: Empfang durch die Stadt Dijon.
Abb. 01: Empfang durch die Stadt Dijon. Von links nach rechts: Michel Amandry (Bibliothèque nationale de France), Hortensia von Roten (Präsidentin SNG), Jean-Pierre Garnier (Präsident SFN), Dominique Montigny (Musée archéologique de Dijon), Jacques Meissonnier, Didier Martin (Adjunkt des Bürgermeisters der Stadt Dijon).

Die Tagung war gut organisiert und dem Team vor Ort, allen voran Jacques Meissonnier, ist ein grosses Lob auszusprechen. Zu Beginn der Numismatischen Tage wurde allen Teilnehmern eine Tasche überreicht mit Informationen rund um die Stadt Dijon und vor allem mit der Publikation der Sammlung Bertrand (Musée archéologique de Dijon, monnaies & jetons, collection Ernest Bertrand, Dijon 2009, 375 Seiten), darin sind 1224 numismatische Objekte erfasst. Für dieses grosszügige Geschenk sei nochmals herzlich gedankt.

Abb. 02: Volle Ränge an den Numismatischen Tagen in Dijon.
Abb. 02: Volle Ränge an den Numismatischen Tagen in Dijon.

Hervorzuheben sind am ersten Tag die Führung von Eliane Lochot, die engagiert zu den Jetons der Stadt Dijon sprach und auch mehrere Beispiele von Börsen zeigte, die speziell für diese Jetons angefertigt wurden. Die Führung fand in den Räumlichkeiten der Archives Municipales statt, die früher die Münzstätte beherbergten. Anschliessend wurde im oberen Stock im Prunksaal aus dem 19. Jahrhundert ein Apéro serviert, wo Hr. Didier Martin, Adjunkt des Bürgermeisters der Stadt Dijon, die Tagungsteilnehmer begrüsste.

Abb. 03: Speziell für die Jetons der Stadt Dijon angefertigter Beutel.
Abb. 03: Speziell für die Jetons der Stadt Dijon angefertigter Beutel.

Am Samstag stand neben den Referaten ein Besuch des archäologischen Museums von Dijon auf dem Programm, mit den beeindruckenden und einzigartigen antiken Ex Voto Funden aus den Seinequellen. Nach dem Mittagessen fanden an getrennten Orten die Jahresversammlungen der SNG wie auch der SFN statt. Der Abend wurde von einem gemeinsamen Diner gekrönt, an dem ausgelassen diskutiert wurde und man sich auch in entspannter Atmosphäre austauschen und kennenlernen konnte. Dieses Abendessen bildete auch den offiziellen Abschluss der Tagung.

Abb. 04: Apéro im Prunksaal der Archives Municipales von Dijon.
Abb. 04: Apéro im Prunksaal der Archives Municipales von Dijon.

Der Sonntagmorgen war dem fakultativen Stadtrundgang reserviert oder auch der Heimreise. Die in Dijon erhaltene Bausubstanz ist Zeuge der Wichtigkeit und des Reichtums der Stadt im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit. Wir gratulieren zu dieser gelungenen Tagung, die mit viel Engagement organisiert worden ist.

Abb. 05: Hölzerne Ex Voto Funde aus den Seinequellen.
Abb. 05: Hölzerne Ex Voto Funde aus den Seinequellen.

Von Schweizer Seite sei neben den Referenten und Referentinnen besonders Pierre Zanchi, dem Sekretär der SNG gedankt, der sich vor Ort im Vorfeld und auch während der Tagung für die Anliegen der Schweizer Kollegen und Kolleginnen einsetzte und das gute Gelingen dieses Anlasses entscheidend mitprägte.

Abb. 05: Schweizer Teilnehmer der Tagung im Park des archäologischen Museums von Dijon.
Abb. 05: Schweizer Teilnehmer der Tagung im Park des archäologischen Museums von Dijon.

Vorschau: Die Numismatischen Tage 2010 finden am 12. Juni 2010 in Solothurn statt.

Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow oder auf der Homepage der Schweizerischen Numismatischen Gesellschaft (SNG – SSN).

José Diaz Tabernero

Das IFS an den Römertagen 2008 in Augst

Auf dem Forum gleich neben dem Münzenprägen war der Stand des IFS zu finden. Während zwei Tagen (30.–31. 08. 2008) wurde zu allen möglichen Fragen zu Münzen und Münzfunden Auskunft erteilt. Diese Dienstleistung wurde auch eifrig genutzt.

Der Stand des IFS an den Römertagen 2008 in Augst.
Der Stand des IFS an den Römertagen 2008 in Augst

Wie auch in den vergangenen Jahren erfreute sich der Stand des IFS beim Römerfest wieder grossen Publikumsinteresses. Gross und Klein nutzten eifrig die Gelegenheit, mehr über das antike Münzwesen zu erfahren und entwickelten lebhafte Diskussionsfreude: Was konnte man mit einem Sesterz kaufen? Wie sieht das römische Münzsystem aus? Was ist auf den Münzen dargestellt? Hatten die Römer Goldmünzen? Dies sind nur einige Fragen, die es zu beantworten galt.

Intensiv nutzten die Besucher auch die Gelegenheit, ihr Wissen um die Münzen spielerisch zu erkunden: Vor Ort konnten sie das IFS-Spiel aus der Reihe Anno Domini ausprobieren. Daneben wurden die eigenen Publikationen zum Kauf angeboten. Die positiven Rückmeldungen von MitarbeiterInnen und Gästen bestärken uns in der Absicht, auch weiterhin an den Augster Römertagen aktiv zu sein.

Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow.

Numismatische Tage Schweiz 2008 in St. Gallen

Die «Numismatischen Tage Schweiz 2008» standen ganz im Thema der St. Galler Geld- und Wirtschaftsgeschichte. Dr. Stefan Sonderegger sprach zu den städtischen Finanzen und Buchführung im 15. Jahrhundert. Was wurde wie schriftlich festgehalten? Welche Quellengattungen haben wir und welche fehlen fast vollständig? Dorothee Guggenheimer referierte zu Bankrotten im frühneuzeitlichen St. Gallen: Häuften sich Konkurse in Krisenzeiten? Welche Leute meldeten Konkurs an? Dr. des. Ernst Gantenbein stellte die Münzmandate der Stadt St. Gallen vom 16. bis 18. Jahrhundert vor. Wie wurden Beschlüsse zum Münzwesen dem einfachen Manne kommuniziert? Und hatten Mandate überhaupt eine Wirkung? Dr. Marcel Mayer erläuterte u.a. am Beispiel der Familie Högger, die mehrere Generationen lang die Finanzierung der Soldzahlungen für die französische Krone übernahm, die St. Galler Finanzgeschäfte vom 17. bis 19. Jahrhundert. Die anregenden Vorträge mündeten in lebhaften Diskussionen und liessen Lust auf mehr aufkommen.

EDWIN TOBLER – BENEDIKT ZÄCH – SAMUEL NUSSBAUM, Die Münzprägung der Stadt St. Gallen 1407–1797. Schweizer Studien zur Numismatik 2, St. Gallen 2008.
EDWIN TOBLER – BENEDIKT ZÄCH – SAMUEL NUSSBAUM, Die Münzprägung der Stadt St. Gallen 1407–1797. Schweizer Studien zur Numismatik 2, St. Gallen 2008

Nach der Tagung fand die Buchvernissage «Die Münzprägung der Stadt St. Gallen, 1407–1797» von Edwin Tobler, Benedikt Zäch und Samuel Nussbaum statt. Anschliessend wurde die Ausstellung «Münzen des Historischen Museums und ihre Geschichte» im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen eröffnet. Mit einem gemeinsamen Abendessen wurde der gelungene Anlass abgerundet.

Vorschau: Die Numismatischen Tage 2009 finden in Zusammenarbeit mit der Société Française de numismatique vom 5.–7. Juni 2009 in Dijon, Frankreich statt.

Homepage der SNG–SSN: www.numisuisse.ch

XIV International Numismatic Congress

The XIV International Numismatic Congress will be held in Glasgow between Monday 31st August and Friday 4th September 2009. It will be organised on behalf of the University of Glasgow by the Hunter Coin Cabinet of the Hunterian Museum and Art Gallery, and with the collaboration of the International Numismatic Commission.

More informations at the Coins and Medals.

Römische Münzfunde «Grosser Heisser Stein» in Baden

Der in der Schweizerischen Numismatischen Rundschau 86, 2007, von Hugo W. Doppler vorgestellte Fundkomplex «Grosser Heisser Stein» in Baden/AG umfasst 343 römische Münzen, die bei den Sanierungsarbeiten 1967/68 geborgen wurden. Der Katalog kann bei den Materiali heruntergeladen werden.

Numismatische Tage der Schweiz 2008

Die Schweizerische Numismatische Gesellschaft freut sich, die Mitglieder und alle weiteren Freunde der Numismatik am 12./13. September 2008 nach St. Gallen einzuladen.

Tagung: Einblicke in die St. Galler Geld- und Wirtschaftsgeschichte
Freitag, 12. September 2008
Historisches und Völkerkundemuseum St. Gallen
Museumsstrasse 50, 9000 St. Gallen

127. Generalversammlung der SNG in St. Gallen
Samstag 13. September 2008
Historisches und Völkerkundemuseum St. Gallen
Museumsstrasse 50, 9000 St. Gallen

Verbindliche Anmeldung mittels Prospekt «Numismatische Tage Schweiz 2008» bis spätestens 28. August 2008.

MÜNZEN GEFUNDEN? Münz-Bestimmungstag im Historischen Museum Obwalden Sarnen
Sonntag, 15. Juni 2008, 14.00–17.00 Uhr

Haben Sie in Ihrem Haus, Garten oder in der Umgebung Münzen oder münzähnliche Objekte gefunden? Gerne bestimmen wir für Sie diese Stücke.

Das Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS) in Bern sammelt alle diesbezüglichen Informationen. Auf dieser Basis wird in den nächsten Jahren ein Buch über die Münzfunde des Kantons Obwalden erscheinen. Das IFS ist eine wissenschaftliche Institution, die ausschliesslich Informationen zu Schweizer Münzfunden sammelt. Die vorgelegten Stücke verbleiben auf jeden Fall in Händen der Besitzer.

Gerne bestimmen wir auch Münzen ohne Fundnachweis um Ihnen zu sagen was es ist, wie alt es ist und woher es kommt. Wir machen aber weder Schätzungen noch Expertisen.

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf oder konsultieren Sie unsere Homepage.

Für Ihre Mithilfe, etwas Licht in die Münzgeschichte des Kantons Obwalden zu bringen, sind wir Ihnen sehr dankbar.

Contatto: jose.diaz@fundmuenzen.ch

Isabella Liggi Asperoni: «Mémoire en ‹sous-sol›: Neuchâtel à l’époque romaine d’après les trouvailles monétaires»

Mardi, 27 mai, 12h15–13h15
Musée d’art et d’histoire, Esplanade Léopold-Robert 1, Neuchâtel
Tarifs: Entrée adultes CHF. 4.–, gratuite pour les enfants jusq’ue à 16 ans.

3. Österreichischer Numismatikertag 2008

Der 3. Österreichische Numismatikertag 2008 wird von der Numismatischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet und findet Donnerstag, 3. April 2008 (ab 09.00 Uhr), und Freitag, 4. April 2008 (ab 10.00 Uhr), im Theatersaal des Herbert-Hunger-Hauses (1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19) statt.

Das komplette Programm finden Sie auf der Hompepage der Numismatischen Kommission.

Trésors! Trésors!

Contes sur le thème de l’argent par les conteuses de «L’oreille qui parle», MDA – Vaud
Mercredi 12 mars, de 15h30 à 16h15

Musée monétaire cantonal (Cabinet des médailles)
Palais de Rumine, Place de la Riponne 6, 1014 Lausanne

Tarifs: enfants gratuit jusqu’à 16 ans et goûter offert par Migros Pour-cent culturel et l’Association des amis du Musée monétaire; adultes CHF 6.–; AVS, chômeurs et étudiants CHF 4.– (billets en vente à l’accueil).

IV Congresso di Numismatica e Storia Monetaria
I ritrovamenti monetali e i processi inflativi nel mondo antico e medievale

Padova, Palazzo del Bo – Museo Bottacin, 12–13 ottobre 2007

Das Tagungsprogramm inklusive Anmeldung können Sie als PDF herunterladen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Michele Asolati (E-mail: michele.asolati@unipd.it)

Das IFS an den Römertagen 2007 in Augst

Auf dem Forum gleich neben dem Münzenprägen war der Stand des IFS zu finden. Während zwei Tagen (25.–26. 08. 2007) wurde zu allen möglichen Fragen zu Münzen und Münzfunden Auskunft erteilt. Diese Dienstleistung wurde auch eifrig genutzt.

Der Stand des IFS an den Römertagen 2007 in Augst.
Der Stand des IFS an den Römertagen 2007 in Augst

Daneben wurden die eigenen Publikationen zum Kauf angeboten. Grosses Interesse fand das IFS-Münzen-Spiel, das man an Ort und Stelle ausprobieren konnte. Die positiven Rückmeldungen von MitarbeiterInnen und Gästen bestärkt uns in der Absicht, das nächste Jahr wieder an den Römertagen in Augst anwesend zu sein.

Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow.

Numismatische Tage Schweiz 2007
Journées Numismatiques Suisses 2007

Bern, Samstag 23. Juni 2007
Berne, samedi 23 juin 2007

Schmiedstube, Zunftrestaurant und Tagungsort
Schmiedenplatz 5, 3011 Bern

Das Programm (PDF) finden Sie auf www.numisuisse.ch.

José Diaz Tabernero: «Münzfunde und Geldumlauf in der Region Sursee im Mittelalter und in der Neuzeit»

Vortrag im Rathaus Sursee, 14. März 2007, 20.00 Uhr

Das IFS an den Römertagen 2006 in Augst

Auf dem Forum gleich neben dem Münzenprägen war der Stand des IFS zu finden. Während zwei Tagen (26.–27. 08. 2006) wurde zu allen möglichen Fragen zu Münzen und Münzfunden Auskunft erteilt. Diese Dienstleistung wurde auch eifrig genutzt.

Der Stand des IFS an den Römertagen 2006 in Augst.
Der Stand des IFS an den Römertagen 2006 in Augst.

Daneben wurden die eigenen Publikationen zum Kauf angeboten. Grosses Interesse fand das IFS-Münzen-Spiel, das man an Ort und Stelle ausprobieren konnte. Die positiven Rückmeldungen von MitarbeiterInnen und Gästen bestärkt uns in der Absicht, das nächste Jahr wieder an den Römertagen in Augst anwesend zu sein.

Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow.

Kolloquium im Rahmen der Numismatischen Tage Schweiz 2006

Die gut besuchte Tagung stand unter dem Thema «Münzen und Religion».

Prof. Dr. Max Küchler (Universität Freiburg) sprach zum Thema «Bildmotive auf hasmonäischen Münzen in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext». Viel Gewicht wurde auf die historische und v. a. dynastische Geschichte der Herrscher gelegt, die im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. in Palästina herrschten. Danach wurde in kurzen Zügen die schwierige Forschungslage der Hasmonäermünzen dargelegt.

Dr. Markus Peter (Römermuseum Augst) und Suzanne Frey-Kupper (Musée romain, Avenches) referierten zum Thema «Iactura et sipes – les dons votivs à l’époque romaine. Beispiele aus der heutigen Schweiz». Durch die genaue Dokumentierung des archäologischen Befundes und der Fundlage jeder einzelnen Münze innerhalb eines Kultbereichs war es in manchen Fällen möglich, Informationen zum eigentlichen Akt der Weihung zu erhalten.

Dr. Stefan Fassbinder ging mit seinem Vortrag «Wallfahrt, Andacht und Magie im Spiegel archäologischer Funde» auf die wichtige Gruppe der religiösen Pfennige ein. Die vielfältige Palette reicht von Pilgerzeichen, Wallfahrtsmedaillen über Kreuzanhänger zu Bruderschaftsmedaillen. Besonders beliebt waren die zu Schadensabwehr eingesetzten Benediktuspfennige.

Anne Francine Auberson (Service archéologique, Fribourg) untersuchte in ihrem Referat «Les monnaies romaines dans le sanctuaires: les exemples fribourgeois» die Münzfunde aus drei römischen Tempeln aus dem Gebiet des Kantons Freiburg und befragte sie auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Jean-Paul Divo (Corzoneso) begab sich mit «Saint Nicolas de Myre et Fribourg» auf Spurensuche des Freiburger Stadtheiligen. Erste Nennungen finden sich zu Beginn des 13. Jahrhunderts aber erst im 15. Jahrhundert taucht er auf den Münzen dieser Stadt auf und verschwindet erst mit dem Ende des Ancien Régime.

Im letzten Referat stellte Prof. Dr. Othmar Keel die umfangreiche Sammlung «BIBEL + ORIENT» der Universität Freiburg vor. Sie umfasst Objekte des Alten Vorderen Orients wie Münzen, Siegel, Skarabäen und Amulette.

Nach den Vorträgen konnte die bedeutende Siegelsammlung der Universität besichtigt werden. Der von der SNG offerierte Apéro bot Gelegenheit gehörtes zu vertiefen und sich bei einem Glas Wein auf das Abendessen einzustimmen, das mit einem wunderschönen Ausblick auf die Altstadt von Freiburg eingenommen wurde.

Numismatischen Tage Schweiz 2006. Foto: Hortensia von Roten (Präsidentin SNG, 2. von links) mit den Referenten Anne Francine Auberson (Service archéologique, Fribourg), Prof. Dr. Othmar Keel (Universität Freiburg i. Ue.) und Dr. Stefan Fassbinder (Pommersches Landesmuseum, Greifswald).
Numismatische Tage Schweiz 2006. Foto: Hortensia von Roten (Präsidentin SNG, 2. von links) mit den Referenten Anne Francine Auberson (Service archéologique, Fribourg), Prof. Dr. Othmar Keel (Universität Freiburg i. Ue.) und Dr. Stefan Fassbinder (Pommersches Landesmuseum, Greifswald).

Die Zusammenfassungen der Vorträge und weitere Fotos sind auf der Homepage der SNG abrufbar (www.numisuisse.ch) und werden in einem der kommenden Hefte der Schweizer Münzblätter abgedruckt.

José Diaz Tabernero

Literaturliste zu Randgebieten der mittelalterlichen und neuzeitlichen Numismatik

Dr. Hubert Emmerig vom Institut für Numismatik und Geldgeschichte in Wien hat eine umfangreiche Literaturzusammenstellung zu Randgebieten der Numismatik wie Rechenpfennigen, Marken, Pilgerzeichen, Plomben u. a. veröffentlicht. Obwohl die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, erlaubt sie doch, viele wichtige Titel zu diesen Gebieten auf einfache Weise zu finden.

Die Literaturliste können Sie hier direkt als PDF downloaden.

Forschungsbericht zu Fundmünzen aus Graubünden

Anlässlich der diesjährigen Jahresversammlung der Schweizerischen Akademie der Sozial- und Geisteswissenschaften (SAGW) in Chur verfasste das IFS einen Forschungsbericht zum Stand der Fundmünzenbearbeitung im Kanton Graubünden.

J. DIAZ TABERNERO, Geld aus dem Boden: Das Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS) und die Fundmünzen im Kanton Graubünden. Jahresberichte des Archäologischen Dienstes Graubünden und der Denkmalpflege Graubünden 2003, Haldenstein – Chur 2004, S. 74–79.

Der Jahresbericht kann per E-mail (info@adg.gr.ch) beim Archäologischen Dienst Graubünden bezogen oder als PDF direkt von der Homepage des IFS heruntergeladen werden.

Numismatische Tage Schweiz 2006

Am 24. Juni 2006 finden in Freiburg zum dritten Mal die Numismatischen Tage Schweiz statt. Die Tagung steht unter dem Thema «Münze und Religion». Gleichzeitig hält die Schweizerische Numismatische Gesellschaft ihre 125. Jahresversammlung ab.

Den Programmflyer der SNG inklusive Anmeldetalon können Sie hier direkt als PDF downloaden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.numisuisse.ch.

Valori e disvalori simbolici delle monete – I 30 denari di Giuda

Mercoledì 8 febbraio 2006

Università degli Studi di Milano, Sala di Rappresentanza del Rettorato, Via Festa del Perdono 7, Milano

Das ganze Programm steht auch als PDF zur Verfügung.

Numismatische Tage Schweiz 2005

Am 25. Juni 2005 fanden in Luzern zum zweiten Mal die Numismatischen Tage Schweiz statt. Die gut besuchte Tagung stand unter dem Thema «Geld – Preise – Löhne in der Innerschweiz». Nach den Jahresversammlungen der Numismatischen Vereinigung Innerschweiz und der Schweizerischen Numismatischen Gesellschaft (SNG) folgten am Nachmittag die Vorträge.

Prof. Aldo Colombi (Kriens) sprach zum Thema «Wie viel kostete Luzern?». Auf der Basis von 7000 Angaben zu Preisen und Löhnen aus der Zeit zwischen 1250 und 1920 versuchte er, diese in heutige Währung umzurechnen und die Kaufkraft zu ermitteln. Dr. Konrad Wanner (Staatsarchiv Luzern) referierte zu «Luzerner Kanzlisten des 14. bis 18. Jahrhunderts als Vermittler eidgenössischer und kantonaler Geschichte». Beinahe alle Luzerner Chronisten des 15. und 16. Jahrhunderts waren in der Kanzlei tätig. Durch Verfassen von Geschichtswerken versuchten sie, sich bei den Behörden in ein günstiges Licht zu setzen und so die Karriereleiter emporzuklettern. Dr. Stefan Jäggi (Staatsarchiv Luzern) sprach zu «Luzerner Armenfürsorge zur Zeit Renward Cysats». Mit der Verdichtung der obrigkeitlichen Herrschaft ab der Mitte des 16. Jahrhunderts setzt ein umfassender Regulierungs- und Disziplinierungsprozess ein. Die Almosenunterstützung wurde zentralisiert und auf eine solide finanzielle Grundlage gestellt. Die detaillierte Erfassung aller Personen zeigt etwa für die Jahre 1590–1593 das Profil «typisch Armer»: Alleinstehende Frauen zwischen 30 und 50 Jahren mit mehreren Kindern. Die pragmatischen Ansätze der Bemühungen haben auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Den letzten Vortrag bestritt José Diaz Tabernero (Inventar der Fundmünzen der Schweiz, Bern) zum Thema «Münzschatzfunde aus der Zentralschweiz als Quelle zum Geldumlauf». Auf einer Tour d’horizon vom 11. bis 19. Jahrhundert zeigte er die teilweise schwierige Quellenlage auf. Nur die wenigsten Funde sind vollständig oder annähernd ganz erhalten. Er ging der Frage nach, was lokales oder fremdes Geld ist in einer Region bedeutete, die erst ab dem 15. Jahrhundert eigene Münzen prägte und auch danach immer wieder auf fremdes Geld angewiesen war.

Nach den Vorträgen bot der von der SNG offerierte Apéro Gelegenheit, Gehörtes zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen. Prof. Aldo Colombi glänzte während eines numismatischen Rundganges durch Luzern mit Anekdoten und Pointen zu Orten und Persönlichkeiten der Luzerner Münz-Geschichte. Rund 20 Personen genossen anschliessend das ausgezeichnete Nachtessen in entspannter Atmosphäre mit einem schönen Blick auf die Reuss.

Die «Numismatischen Tage 2005» werden organisatorisch, inhaltlich und auch kulinarisch in guter Erinnerung bleiben, und wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr in Fribourg.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der SNG (www.numisuisse.ch) abrufbar.

José Diaz Tabernero

III Congresso Internazionale di Numismatica e Storia Monetaria: I ritrovamenti monetali e la legge di Gresham

28.–29. Oktober 2005
Padua, Museo Bottacin – Palazzo Zuckermann

Contact: michele.asolati@unipd.it

Tout le programme est à libre disposition en format PDF.

Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft für die Provinzial-Römische Forschung in der Schweiz (ARS)

Datum: Freitag/Samstag, 4./5. November 2005
Ort: Freiburg

Kontakt und Anmeldung:

Dr. Sabine Deschler-Erb, Präsidentin
c/o Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Universität Basel
Petersgraben 9–11, 4051 Basel
Tel: +41 (0)61 267 09 90, Fax: +41 (0)61 267 23 52
E-Mail: sabine.deschler@unibas.ch

Jahresversammlung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit (SAM)

Datum: Freitag/Samstag, 28./29. Oktober 2005
Ort: Zürich

Kontakt und Anmeldung:

Jacques Bujard, Président
Conservateur des monuments et sites
Rue de Tivoli 1, 2000 Neuchâtel
Tel: +41 (0)32 889 69 09, Fax: +41 (0)32 889 62 85
E-mail: jacques.bujard@ne.ch

Arbeitskreis «Münzhortfunde»

In den Arbeitssitzungen mit Referaten und Präsentationen geht es zunächst darum, Materialien für eine Synopsis der hoch- und spätmittelalterlichen Münzhortfunde (11.–16. Jahrhundert) der Schweiz und benachbarter Gebiete zusammenzutragen.

Nächste Sitzung: Freitag, 02. September 2005, in Bern, Historisches Museum. 14.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr.

Weitere Informationen und Unterlagen zu den vergangenen Sitzungen unter www.geldgeschichte.ch oder bei benedikt.zaech@bluewin.ch.

Numismatische Tage Schweiz 2005

Luzern, Samstag 25. Juni 2005
Hotel Waldstätterhof, Zentralstrasse 4, Saal 108

Die Schweizerische Numismatische Gesellschaft (SNG/SSN) und die Numismatische Vereinigung Innerschweiz freuen sich, die Mitglieder beider Gesellschaften und alle weiteren Freunde der Numismatik am Samstag, 25. Juni 2005 nach Luzern einzuladen.

mehr Informationen dazu finden Sie auf www.numisuisse.org

Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in der Fundmünzenbearbeitung: Bilanz und Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts

Konstanz, 4.–5. März 2005

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF und die Numismatische Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (NK) luden gemeinsam zu dieser internationalen Tagung ein. Rund 100 Personen aus 14 europäischen Ländern kamen in Konstanz zusammen, um über die Stellung der Fundmünzenbearbeitung und deren Vernetzung mit archäologischen und historischen Wissenschaften zu debattieren, aber auch um deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu hinterfragen. Es ging darum, Bilanz zu ziehen nach Jahrzehnten der Datenaufnahme auf regionaler und nationaler Ebene, und gemeinsam zu überlegen, wohin wir wollen: Eine Herausforderung in der sich stark verändernden kulturpolitischen Landschaft und mit knapper werdenden finanziellen Ressourcen.

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H. R. Derschka, Rechtshistorisches Institut der Universität Konstanz und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF), war für die Organisation vor Ort zuständig und hat alle Aufgaben von den Hotelreservationen über die Menulisten bis zu den Führungen in der Tagungsregion mit Bravour gelöst.

Der erste Teil war der Selbstwahrnehmung gewidmet: An einem Runden Tisch unter der Leitung von H. Maué (Nürnberg) und B. Zäch (Winterthur) diskutierten Vertreter der verschiedenen Länder über ihre Situation, ihre Visionen und neue Ansätze der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. So wurden zwei Pilotprojekte vorgestellt, die lokal erarbeitete Daten gemeinsam über das Internet erschliessen wollen und damit der Forschung ein neues, gesamteuropäisches Arbeitsinstrument zur Verfügung stellen werden. Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden der weiteren internationalen Vernetzung zu Gute kommen.

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Der Büchertisch diente auch als Tagungsbüro und als Informationsbörse.

Im zweiten Teil stellten wir uns der Fremdwahrnehmung: Ein Kernphysiker, ein Numismatiker, eine Archäologin, ein Ausstellungsplaner, ein Geldhistoriker und ein Kulturmanager legten dar, wie sich aus ihrer Sicht die Zusammenarbeit mit den Fundmünzen-NumismatikerInnen gestalten muss, damit sie diese wichtige Quelle für ihre Fachgebiete nutzen können.

J. van Heesch (Brüssel) und J. Ch. Moesgaard (Kopenhagen) bündelten in der Schlussdiskussion die verschiedenen Anregung.

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J. van Heesch (Brüssel) und J. Ch. Moesgaard (Kopenhagen), hier zusammen mit der SAF-Präsidentin S. Frey-Kupper, moderierten die Schlussdiskussion.

Die Tagung war zugleich eine gelungene Feier zum 20jährigen Bestehen der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF). Die Präsidentin S. Frey-Kupper (Avenches/Bern) zeigte in einem kurzen Abriss, wie sich in den letzten 20 Jahren der Stellenwert der Fundmünzen und ihrer wissenschaftlichen Erschliessung in der Schweiz verändert hat. Zudem organisiert die SAF regelmässig wissenschaftliche Tagungen, die zum Teil publiziert werden. Seit seiner Gründung 1992 hat das IFS einige SAF-Projekte aufgenommen, weiterentwickelt und publiziert. Der Bekanntheitsgrad der Schweizer Fundmünzenbearbeitung ist durch diese Aktivitäten auch im Ausland markant gestiegen, was sich nicht zuletzt eindrücklich in der internationalen Präsenz in Konstanz niedergeschlagen hat.

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S. Frey-Kupper (Avenches/Bern), Präsidentin der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF), und R. Cunz (Hannover), Vorsitzender der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (NK), organisierten gemeinsam die Tagung in Konstanz, unterstützt von ihren jeweiligen Vorstandskolleginnen und -kollegen.

Auf den Kongress hin sind Vorakten erschienen: Im ersten Teil präsentiert das Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS ITMS IRMS), Bern, die Ergebnisse einer Umfrage bei europäischen Fundmünzenprojekten. Darin stellen sich 38 Institutionen und Projekte aus 20 Ländern vor und machen Angaben zu Struktur, Finanzierung, Schwerpunkten und gesammelten Datenbeständen; zudem stellen sie ihre Dienstleistungen vor und formulieren ihre Zukunktspläne. – Als Hommage an den Tagungsort gibt H. R. Derschka in einem zweiten Teil einen Überblick über die rund 1’000 bisher in Konstanz entdeckten Münzen und numismatischen Objekte.

R. C. ACKERMANN – H. R. DERSCHKA – C. MAGES (Hrsg.), Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in der Fundmünzenbearbeitung: Bilanz und Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts; I. Materialien: Tagungsunterlagen des fünften internationalen Kolloquiums der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen, gemeinsam organisiert mit der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (Konstanz, 4.–5. März 2005) (Untersuchungen zu Numismatik und Geldgeschichte 6.1), Lausanne 2005.

Bestellungen bitte an: Zèbre-Verlag, Edition du Zèbre CH-1408 Prahins (Suisse), Tel: 0041 (0)24 433 17 21, Fax: 0041 (0)24 433 17 21, courriel: info@zebre.ch

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Am Samstagabend liessen wir die Tagung allmählich ausklingen.

Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in der Fundmünzenbearbeitung: Bilanz und Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts

Internationales Kolloquium, Konstanz, 4.–5. März 2005

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF) und die Numismatische Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (NK) organisieren am 4. und 5. März 2005 in Konstanz ein internationales Kolloquium zur Fundnumismatik.

Organisation: S. Frey-Kupper, Bern/Avenches (SAF) und R. Cunz, Hannover (NK). Anmeldung (bis 31. Januar 2005). Anmeldeformulare und das ausführliche Programm können unter folgender Adresse bezogen werden:

Dr. Reiner Cunz
Niedersächsisches Münzkabinett, Niedersächsisches Landesmuseum
Georgsplatz 20, D-30159 Hannover
Fax: +49 0511/365-2359
E-mail: Reiner.Cunz@t-online.de