Inventario dei ritrovamenti monetali svizzeri
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Novità

Novità dell’IRMS

De. Jahresbericht IFS ITMS IRMS 2012 ist jetzt verfügbar

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La monografia IFS ITMS IRMS 10 è apparsa

J. DIAZ TABERNERO – H.-U. GEIGER – M. MATZKE, Cantone Ticino: ritrovamenti monetali da chiese. Inventario dei ritrovamenti monetali svizzeri 10, Berna 2012. 416 p., 35 tav., ISBN 978-2-940086-09-2. CHF 119.– (più spese di spedizione) / Il prezzo euro (più spese di spedizione) e calcolato al cambio del giorno.

Informazioni sono disponibili sulla pagina delle pubblicazioni.

Si può scaricare il formulare per ordinazioni come PDF.

20 Jahre Inventar der Fundmünzen der Schweiz

Ende 2011 konnte das IFS sein 20jähriges Jubiläum feiern. Wir nehmen dies zum Anlass, die Neuerungen der letzten 10 Jahre zu skizzieren und einen Ausblick für die Zukunft zu geben. Das IFS hat sich als gesamtschweizerisches Kompetenzzentrum für Münzfunde weiter etabliert und ist inzwischen aus der Forschungslandschaft der schweizerischen Archäologie und Numismatik nicht mehr wegzudenken. Nach wie vor sind die vom IFS herausgegebenen Publikationen ein wichtiges Werkzeug für die Wissenschaft. Gleichwohl beschränken sie sich nicht mehr auf die reine Materialvorlage, sondern bieten im Falle der Monographien auch eine Auswertung. Besonders die beiden in naher Zukunft erscheinenden Bände zu den Fundmünzen aus Tessiner Kirchen und zu den keltischen Münzen der Schweiz versprechen zahlreiche neue Erkenntnisse zu den entsprechenden Zeitabschnitten.

Auch das IFS hielt in den vergangenen 10 Jahren Schritt mit der Entwicklung der neuen Kommunikationswege. So wurde der Internet-Auftritt komplett überarbeitet und ist nun in vier Sprachen verfügbar. Neben Nachrichten zu neuen Münzfunden, universitären Lehrveranstaltungen und weiteren Informationen rund um das IFS bietet die neu gestaltete Homepage wissenschaftliche Artikel zum Download, eine etwa 15'000 Münzen aus Augusta Raurica umfassende Datenbank zur Recherche sowie weitere Fundmünzen-Kataloge, Archivalien und vieles mehr. Die Aufschaltung weiterer Fundmünzenbestände als Datenbank ist ein wichtiges Ziel für die Zukunft.

Unsere Öffentlichkeitsarbeit erschöpft sich aber nicht im Internet-Auftritt. Das IFS ist auch an einer Reihe von Aktionstagen, wie bei den Römerfesten in Augusta Raurica und Vindonissa sowie auf dem Mittelalterfest auf der Lenzburg, mit Information und Spiel präsent. Darüber hinaus beteiligt sich das IFS an der inhaltlichen Konzeption und Durchführung von Museums-Ausstellungen.

Daneben pflegen wir den Austausch und die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit den einschlägigen fachlichen Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene. Besonders hervorzuheben ist, dass in den letzten 10 Jahren mehrere Kooperationsabkommen getroffen werden konnten, so dass die Fundmünzenbearbeitung in einer Reihe von Kantonsarchäologien heute direkt vom IFS wahrgenommen wird.

Seit geraumer Zeit ist das IFS nicht mehr nur reiner Dienstleister, sondern mit einer Reihe von Projekten auch selbst aktiv in der Forschung tätig. Dies wurde einerseits möglich durch die vermehrte Generierung von Drittmitteln, andererseits durch die Personalpolitik des IFS, wo fünf Fachleute mit verschiedenen Forschungsschwerpunkten dauerhaft beschäftigt sind. Auf diese Weise konnten Projekte zur Aufarbeitung der keltischen Fundmünzen der Schweiz, der Fundmünzen des Kantons Baselland, der Heiligtümer von Avenches oder von der Gletscherleiche vom Theodulpass ins Leben gerufen werden.

Nicht nur die eigene Forschung, sondern auch die Nachwuchsförderung wird im IFS grossgeschrieben. Durch Lehrveranstaltungen an Universitäten, aber auch durch kleinere Arbeitsaufträge für Studierende sollen die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an die Problemstellungen und Möglichkeiten der archäologischen Numismatik herangeführt werden. Ein wichtiger Punkt ist in diesem Zusammenhang der stetige Ausbau unserer Bibliothek, die gleichermassen von Spezialisten und Studierenden genutzt wird.

Für die Zukunft wollen wir die genannten Schwerpunkte weiterentwickeln und ausbauen. Damit sind unsere Ziele aber noch nicht alle erreicht. Um der Forschung den schnelleren Zugriff auf unsere Datenbank zu erleichtern, die ja das Herz des IFS darstellt, wo alle Informationen über Fundmünzen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein zusammenfliessen, möchten wir den Online-Zugang zu diesen Daten mittelfristig verwirklicht sehen. Der folgende Schritt wird die Vernetzung mit anderen europäischen Datenbanken sein.

In der Rückschau kann man wohl in aller Bescheidenheit behaupten, dass das IFS der letzten 10 Jahren eine Erfolgsgeschichte ist. Damit das so bleibt, arbeiten wir auch weiterhin stetig an den heutigen und künftigen Herausforderungen.

IFS – Michael Nick, José Diaz Tabernero

Vgl. auch den Artikel von Rahel C. Ackermann, 20 Jahre Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS). Schweizer Münzblätter 62, 2012, S. 22–24.

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